Die C.-F.-Gauß-Lecture der DGG auf der EGU
Seit 2006 organisiert die DGG auf der Jahresversammlung der
EGU eine C.-F.-Gauß-Lecture. Höhepunkt der Veranstaltung, zu der auch ein Empfang für die Mitglieder und Freunde der DGG gehört, ist der Vortrag einer prominenten Wissenschaftlerin oder eines prominenten Wissenschaftlers über ein aktuelles Forschungsthema der Geophysik.
Die bisherigen Vorträge hielten:
- Prof. Thomas Bohlen, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Where no wave has gone before: unconventional elastic wave fields in exotic regimes, 25. April 2012, EGU, Wien:
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- Prof. Heidrun Kopp, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), Kiel
Sailing the seven seas: From seafloor images into the seismogenic zone
06. April 2011, EGU, Wien:
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- Prof. Joachim Saur, Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln
Water, Ice and Fire: Exploring the moons of our solar system with magnetic fields
05. Mai 2010, EGU, Wien:
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- Prof. Charlotte Krawczyk, Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, Hannover
Switching the light on in the sub-/seismic space - from reflection seismics to deformation processes
22. April 2009, EGU, Wien:
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- Prof. Torsten W. Becker, Department of Earth Sciences, University of Southern California, Los Angeles (US)
"Plates, slabs, and keels: Deciphering Earth's convective history from seismology, mineral physics and geodynamics"
16. April 2008, EGU, Wien:
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- Prof. Dr. Heiner Igel, Dept. für Geowissenschaften/Geophysik, Ludwig-Maximilians-Universität München
"Rupture, Waves and Images: The Role of High-Performance Computing"
18. April 2007, EGU, Wien: pdf-Dokument
- Prof. Dr. Ulrich Christensen, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Katlenburg-Lindau
"Geodynamo Modelling: Successes and Challenges"
5. April 2006, EGU, Wien: pdf-Dokument
Mit der C.-F.-Gauß-Lecture erinnert die DGG an den berühmten Mathematiker und Physiker (oder besser Geophysiker) Carl Friedrich Gauß (1777 - 1855).
Gauß war der erste, der mit seinerzeit hoch genauen Methoden das Erdmagnetfeld vermaß und dafür dann geeignete physikalische Einheiten einführte. Er war auch der erste, der aus einigen wenigen weltweit verteilten Messungen das globale Erdmagnetfeld beschrieb und dafür so ganz nebenbei die Kugelfunktionen als Lösung der Laplace-Gleichung einführte. Mit dieser Beschreibung war er in der Lage, externe von internen Quellen zu trennen, und schloss somit auf die tiefen Quellen für das Erdmagnetfeld. Er hätte sicherlich auch gerne die Ursache des Erdmagnetfeldes erforscht, aber die Zeit war damals dafür noch nicht reif.
(H. Schmeling, A. Rudloff & M. Bohnhoff, DGG-Mittlg. 2/2006, 25-26)