Geschichte der Gesellschaft

Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft (DGG) wurde 1922 in Leipzig auf Anregung von Emil Wiechert als Deutsche Seismologische Gesellschaft gegründet. Auf der Jahrestagung 1924 in Innsbruck erhielt sie den heutigen Namen: Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG). Am Gründungsort Leipzig befindet sich seit Mitte der 1990er Jahre das Archiv der DGG.

Anlässlich der 50- und 75-jährigen Jubiläen veranlasste die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft die Herausgabe zweier Bände zur Geschichte der Geophysik.

In beiden Bänden wird auch die Geschichte der DGG separat dargestellt: Beide Bände liegen dank Herbert Birett in digitalisierter Form und mit ausführlichen Bilderverzeichnissen vor.

Bilderverzeichnis beider Bände jeweils in einem Alphabet:

Anlässlich der 100. Wiederkehr der Gründung der International Association for Seismology and Physics of the Earth’s Interior (IASPEI) als International Seismological Association haben in den Jahren 2002/2003 W. H. K. Lee, H. Kanamori, P. C. Jennings, and C. Kisslinger als Hauptherausgeber das „IASPEI International Handbook of Earthquake and Engineering Seismology“ in zwei Bänden herausgeben. Insbesondere Band B (ISBN 0-12-440658-0) enthält im Textband und auf den beigelegten CDs auch reichlich Material zur Geschichte der Geophysik und insbesondere der Seismologie in Deutschland. Wir können hier fünf dieser Beiträge allen Interessierten zum Herunterladen zur Verfügung stellen:

Zur Geschichte der Geophysik allgemein hat sich Walter Kertz (1924-1997), Ehrenmitglied der DGG 1984, in besonderem Maße Verdienste erworben.

Walter Kertz: Geschichte der Geophysik.
Herausgegeben von Ruth Kertz und Karl-Heinz Glaßmeier Georg Olms Verlag Hildesheim
Zürich, New York 1999, ISBN 3-487-10843-7

und

Walter Kertz: Biographisches Lexikon zur Geschichte der Geophysik
Herausgegeben von Karl-Heinz Glaßmeier und Ruth Kertz
Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft 2002, ISBN 3-934656-10-2

Walter Kertz behandelt die Geophysik von 1600 bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhundert. Die vorliegenden Bücher sind aus seinem Nachlass herausgegeben. Sie umfassen die Kapitel, die nach dem Tode von Walter Kertz zur letzten Überarbeitung bereit waren.

 

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