STELLENAUSSCHREIBUNG:


 




Am GEOMAR, Forschungszentrum für marine Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sind für laufende, bewilligte und demnächst zur Bewilligung anstehende Forschungsvorhaben mehrere Stellen für:

WISSENSCHAFTLICHE ANGESTELLTE

(Vergütungsgruppe BAT IIa)

und

Doktoranden/innen

als

WISSENSCHAFTLICHE(R) ANGESTELLTE(R)

(Vergütungsgruppe BAT IIa/2)

in der Abteilung Marine Geodynamik ab sofort und zu späteren Zeitpunkten mit unterschiedlichen Laufzeiten zu besetzen.
 
 

Die Projekte umfassen ein weites Spektrum der marinen Geophysik und Tektonik, z. B.:

  • Bearbeitung und Interpretation weitwinkelseismischer Datensätze
  • Bearbeitung und Interpretation reflexionsseismischer Messungen
  • Strukturelle Bilanzierung und Modellierung reflexionsseismischer Datensätze
  • Marine seismologische Netzwerke
  • Entwicklung und Betrieb mariner Breitbandseismometer
  • Methodische Entwicklungen zur Erfassung und Bearbeitung von Daten tiefgeschleppter seismischer Akquisitionssysteme
  • Seismische Untersuchungen zur Erkennung und Quantifizierung von marinen Gashydraten
  • Numerische Modellierung von Mantelflüssen und Schmelzprozessen
  • Modellierung der Einflüsse von Fluidrecycling an konvergenten Plattengrenzen
  • Aktuell sollen Stellen in den folgenden Projekten besetzt werden:

    1.) Dasac: 1 Personalstelle BATIIa für 14 Monate bzw. 2 Stellen nach BATIIa/2 für 14 Monate. Ziel des Projektes DASAC ist es die Kinematik und Dynamik des Cascadia-Akkretionskeils besser zu verstehen.

    Grundlage für diese Analyse ist die strukturgeologische Interpretation und Bilanzierung mariner seismischer Reflexionsdaten, die vor der Küste Washingtons aufgenommen wurden. Hier wurde der Akkretionskomplex in seiner jüngeren Entwicklung erheblich durch exogene Prozesse (Klima, Sedimentation, Massenumlagerung) beeinflußt. Der hohe postglaziale Sedimenteintrag führt zu einem schnell wachsenden Akkretionskeil mit atypischen landwärts vergenten Überschiebungen.

    Mit Hilfe eines multidisziplinären Ansatzes (Angewandte Seismik, Strukturgeologie / Neotektonik und hydrothermische Modellierung) sollen eine geschlossene Modellvorstellung zur Genese der landwärts vergenten Schuppenfächer entwickelt, die aktiven Deformationen in der seismogenen Zone quantifiziert sowie die exogenen Steuerungsmechanismen bewertet werden.

    Die Personalstelle(n) können ab sofort besetzt werden.

    Ansprechpartner: Dr. D. Klaeschen, dklaeschen@geomar.de

    2.) Porcupine-Becken: Imaging: 1 Personalstelle BATIIa/2 für 18 Monate.

    Ziel des Projektes "Porcupine-Imaging" ist die Nutzung des Porcupine-Beckens (westlich von Irland) als natürliches Labor zur Untersuchung der Symmetrie und zeitlichen Entwicklung der Extensionstektonik bis hin zum kontinentalen Aufbrechen. Die Arbeiten erstrecken sich auf die Bearbeitung von reflexionsseismischen Daten, verbessertes Imaging durch "Prestack Depth Migration", Amplituden- und Wellenformanalyse, sowie strukturgeologische Interpretation. Die Personalstelle kann ab dem 01.03.01 besetzt werden

    Ansprechpartner: Prof. Dr. T. Reston, treston@geomar.de

    3.) Hydratech: 1Personalstelle BATIIa für 21 Monate bzw. 2 Stellen nach BATIIa/2 für 21 Monate.

    Hauptziel in dem Projekt ist es einen hochauflösenden dreidimensionalen seismischen Datensatz aus einer Gashydratprovinz, bestehend aus konventioneller Seismik ergänzt um Ozeanbodenseismometer zu gewinnen und mit modernen und neu zu entwickelnden Methoden aufzuarbeiten und zu interpretieren. Die Personalstelle(n) können ab dem 01.03.01 besetzt werden.

    Ansprechpartner: Prof. Dr. T. Reston, treston@geomar.de; Prof. Dr. E. Flueh, eflueh@geomar.de

    Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fachbereich der Geowissenschaften oder der Naturwissenschaften (bevorzugt Geophysik/Geologie/Physik/ Mathematik), z.T. auch die Promotion in dem genannten Fachbereich (BAT IIa). Bewerber/innen sollten Erfahrung in mindestens einem der folgenden Teilbereiche aufweisen:

    - geophysikalische Datenbearbeitung

    - numerische Verfahren von Abbildungs- und Modellierungstechniken

    - geowissenschaftliche Interpretation

    Die Fähigkeit zur Teamarbeit, insbesondere in internationalen Forschergruppen wird als obligatorisch vorausgesetzt. Die Teilnahme an Schiffsexpeditionen ist möglich. Weiterhin werden Erfahrungen im Umgang mit UNIX-Workstations erwartet. Kenntnisse in den Programmiersprachen Fortran und C sind von Vorteil.

    GEOMAR ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

    Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (mit adressiertem und ausreichend frankiertem Rückumschlag) sind jederzeit zu richten an:

    GEOMAR

    Forschungszentrum für marine Geowissenschaften

    - Personalbüro -

    Wischhofstraße 1-3

    24148 Kiel

    Ansprechpartner zu weiteren Themen sind:

    Dr. J. Bialas, Prof. Dr. E.R. Flueh, Dr. D. Klaeschen, Prof. Dr. J. Phipps Morgan, Dr. C.R. Ranero, Prof. Dr. T. Reston, Dr. F. Tilmann, Dr. W. Weinrebe

    Tel.: +49 (0) 431 600 2271

    Fax: +49 (0) 431 600 2922
     

    E-mail:         jbialas@geomar.de,
    eflueh@geomar.de,

    dklaeschen@geomar.de,

    jpm@geomar.de,

    cranero@geomar.de,

    treston@geomar.de,

      ftilmann@geomar.de,

    wweinrebe@geomar.de
     
     

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