NACHRICHTEN AUS DER GESELLSCHAFT

Laudatio für Gerhard Müller anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der DGG am 19. März 2001 in Frankfurt

M. Korn, Leibzig

Sehr geehrte Festversammlung,

lieber Gerhard !

Es ist immer ein besonders freudiger und feierlicher Anlass, wenn eine Gesellschaft eines ihrer Mitglieder in den Stand eines Ehrenmitgliedes erhebt. Bei Gerhard Müller ist es aber noch ein besonderer Fall, denn er hat bereits 1997 die Emil-Wiechert-Medaille der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft erhalten und wird somit heute zum zweiten Mal von der Gesellschaft geehrt. Das hat vor ihm noch keiner geschafft. Überdies wurde er schon vor einigen Jahren zu einem Fellow der American Geophysical Union und zu einem Associate Member der Royal Astronomical Society ernannt.

Gerhard, ich hoffe, Du kannst so viele Ehrungen überhaupt noch ertragen.

Gerhard Müller wurde 1940 in Schwäbisch Gmünd geboren und wuchs dort auch auf. Er studierte Geophysik in Mainz - was damals dort noch möglich war - , und promovierte in Clausthal-Zellerfeld bei Otto Rosenbach mit einer Arbeit über synthetische Seismogramme, einem Thema, dem er sich fast sein ganzes wissenschaftliches Leben lang immer wieder gewidmet hat. Die synthetischen Seismo-gramme waren es wohl auch, die ihn 1969 nach Karlsruhe an das geophysikalische Institut zu Karl Fuchs trieben, der dort gerade die Reflektivitätsmethode entwickelt hatte. Die weitere Entwicklung dieser Methode wurde dann auch das Hauptarbeitsgebiet von Gerhard Müller. Er betrieb aber nie Theorie um der Theorie willen, sondern verknüpfte sie stets mit der Anwendung auf seismologische Beobachtungsdaten. In dieser Zeit entstanden wesentliche Arbeiten zu Kernphasen und der Struktur von Erdkern und Kern-Mantelgrenze.

In Karlsruhe blieb er bis 1979, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt in den USA am Mathematical Department von IBM und am Lamont-Doherty Geological Observatory. 1974 habilitierte er sich in Karlsruhe.

Meine ersten Kontakte zu Gerhard Müller rühren aus dieser Zeit, als ich ein junger Student an der Universität Karlsruhe war. (Damals gab es übrigens einen Numerus Clausus in Geophysik!). Als erstes lernte ich seine Beharrlichkeit und Unnachgiebigkeit kennen, wenn es um Wissenschaft und Ausbildung ging. Im Feldpraktikum am Kaiserstuhl mussten wir in glühender Sonnenhitze unsere Magnetometer von Messpunkt zu Messpunkt schleppen, obwohl direkt nebenan schönster schattiger Wald war. Aber die magnetische Anomalie war nun mal eben hier und nicht dort. Bei einem guten Kaiserstühler Wein am Abend nach vollbrachter Tat lernten wir dann ihn aber als einen aufgeschlossenen, sehr sozial eingestellen und hilfsbereiten Menschen kennen, der eine große persönliche Bescheidenheit ausstrahlt.

Und noch etwas lernten wir sehr bald an ihm schätzen: seine herausragenden Fähigkeiten als akademischer Lehrer. Gerhard Müllers Vorlesungen sind immer in vorbildlicher Weise durchdacht und strukturiert, und die dazu gehörigen Skripten perfekt ausgearbeitet, anspruchsvoll im Inhalt, umfassend und doch auf das Wesentliche konzentriert. Ich kenne die Zahl der Kollegen nicht, die diese Skripten als Grundlage ihrer eigenen Vorlesungen nimmt, sie muss aber zahlreich sein, mich eingeschlossen. Nicht zu vergessen sind hier auch die »Neustadt-Seminare«, die Gerhard Müller über mehr als 10 Jahre als Leiter der FKPE-Arbeitsgruppe »Numerische Methoden der Geophysik« zu aktuellen Themen der Theoretischen und Angewandten Geophysik organisiert und geleitet hat.

1979 erhielt Gerhard Müller einen Ruf auf die neu geschaffene Professur für Mathematische Geophysik an die Universität Frankfurt/Main, dem Ort, dem er bis heute treu geblieben ist. Gemeinsam mit Hans Berckhemer bildete er fortan so etwas wie eine schwäbische Doppelspitze am hessischen Institut. Die Arbeiten, die in Frankfurt entstanden und entstehen, zeugen von der großen Vielfalt der Arbeitsgebiete, die Gerhard Müller im Laufe der Jahre mit seinen Mitarbeitern und Doktoranden erschlossen und mit seinen unzähligen neuen Ideen befruchtet hat. Ich will nur einige davon nennen: Untersuchungen zur Struktur von Grenzschichten in Erdmantel und Erdkern, raum-zeitliche Vorgänge in Erdbeben-herden, globale Tomografie, Migration seismischer Wellenfelder, Wellenausbreitung und Wellenstreuung in statisisch heterogenen Medien, anelastisches Materialverhalten in der Erde. Die Liste liesse sich noch fortsetzen.

Die Kreativität von Gerhard Müller ist aber nicht nur auf die Seismologie beschränkt geblieben. Bekannt sind seine Untersuchungen zur Gültigkeit des Newtonschen Gravitations-gesetzes, die er gemeinsam mit Kollegen an einem Stausee im Schwarzwald durchführte. Die Suche nach einer »fünften Kraft« blieb erfolglos. Und in den letzten Jahren hat Gerhard Müller sogar noch eine Karriere als experimentell arbeitender Geophysiker begonnen. Er erforscht die bei der Entstehung und Ausbreitung von Rissen entstehenden Muster und Strukturen mit Hilfe von Experimenten mit nach eigenem Kochrezept hergestellten Stärkemehlverbindungen.

1982 wurde Gerhard Müller einer von drei Hauptherausgebern der wissenschaftlichen Zeitschrift unserer Gesellschaft, des Journal of Geophysics - Zeitschrift für Geophysik. In den Folgejahren betrieb er maßgeblich die Verbindung mit anderen Gesellschaften zur Herausgabe einer gemeinsamen internationalen Zeitschrift, teilweise durchaus gegen Widerstände innerhalb der DGG. Die Bemühungen waren 1988 erfolgreich: die Zeitschrift wurde durch das Geophysical Journal International abgelöst, das gemeinsam von der Royal Astronomical Society, der European Geophysical Society und und der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft herausgegeben wird. Gerhard Müller blieb bis zum Jahr 2000 der DGG-Editor dieser Zeitschrift. Seinen nie nachlassenden Bemühungen um die Einhaltung eines strikten Qualitätsstandards bei wissenschaftlichen Publikationen ist es mit zu verdanken, dass das GJI zu einer internationalen Erfolgsgeschichte wurde. Es soll nicht verschwiegen werden, dass Gerhard Müller seit vielen Jahren mit gesundheitlichen Einschränkungen leben muss. Seinen früheren Hobbies Wandern und Bergsteigen kann er nicht mehr nachgehen. Den 60. Geburtstag vor wenigen Monaten feierte er aus diesem Grund auf eigenen Wunsch nur in kleinem Kreis. Um so mehr freuen wir uns alle, insbesondere Deine Freunde und Schüler, dass Du, lieber Gerhard, heute in guter Verfassung unter uns sein kannst und ich hoffe, dass Du Dich mit uns freust.
 
 
 
 

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit im Internet

Auch im Hinblick auf das Jahr der Geowissenschaften 2002 wurde eine Liste von Materialien erstellt, die zur Darstellung der Geophysik in der Öffentlichkeit geeignet sind und auf Anfrage verliehen werden können.

Ab sofort steht die Information auf den Webseiten der DGG (www.dgg-online.de) zur Verfügung. Die Liste beinhaltet derzeit 35 Videos, Computeranimationen/Präsentationen und Exponate, und soll ständig erweitert werden. Wer selbst geeignetes Material zur Verfügung stellen möchte, wird gebeten, die entsprechende Information an das Kommittee Öffentlichkeitsarbeit (hinzen@uni-koeln.de) oder direkt an mich (hoerdt@geo.uni-koeln.de) weiterzugeben.
 
 

Ehrungen bei der Eröffnungsveranstaltung zur 61. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft in Frankfurt

H. Soffel, München

Während der Eröffnungsveranstaltung am 19. März 2001 in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität wurden einige Ehrungen vorgenommen. Der erste Vorsitzende unser Gesellschaft, Herrn Prof. Dr. Horst Rüter, überreichte dem im vergangenen Jahr mit der Walter Kertz Medaille ausgezeichneten Herrn Dr. Dieter Maronde die inzwischen fertig gestellte Medaille. Herr Dr. Maronde erhielt die Walter Kertz Medaille in Anerkennung seiner hervorragenden interdisziplinären Leistungen im Interesse und zur Förderung der Geophysik. Die Laudatio auf der Urkunde hat folgenden Wortlauf:

"Hans-Dietrich Maronde hat als Fachreferent bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller geowissenschaften Disziplinen entscheidend gefördert und mitgestaltet. Er hat durch seine profunde Kenntnis des deutschen Wissenschaftsförderungssystems und der aktuellen geowissenschaftlichen Forschung, seinen Weitblick und sein unermüdliches Engagement erheblich zur Initiierung und Verwirklichung bedeutsamer nationaler wie auch internationaler Großprojekte, wie zum Beispiel das Kontinentale Tiefbohrprogramm KTB, das Ocean Drilling Program ODP und Europrobe beigetragen. Die Rolle und das Ansehen der deutschen Geophysik ist durch Dr. Hans-Dietrich Maronde außerordentlich gestärkt worden. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft dankt Dr. Hans-Dietrich Maronde für sein uneigennütziges und erfolgreiches Wirken. München, den 28. Februar 2000."

Die Medaille trägt auf der Vorderseite das Bild von Prof. Dr. Walter Kertz mit den Jahreszahlen 1924-1997. Auf der Rückseite steht folgender Text:
 

WALTER KERTZ MEDAILLE - FÜR BESONDERE VERDIENSTE UM DIE FÖRDERUNG DER GEOPHYSIK. DEUTSCHE GEOPHYSIKALISCHE GESELLSCHAFT.
 
 

Darunter ist der Name des ersten Preisträgers mit Datum eingraviert: Dr. Dieter Maronde, 28. Februar 2000. Die Medaille ist aus Silber gefertigt und hat einen Durchmesser von 5 cm.

WALTER KERTZ MEDAILLE


 
Zwei hochverdiente Mitglieder unserer Gesellschaft wurden mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet: Prof. Dr. Hans Berckhemer und Prof. Dr. Gerhard Müller, beide aus Frankfurt. Die Laudatio für Prof. Berckhemer wurde von Prof. Soffel vorgetragen. Die Urkunde erhält folgende Würdigung der Verdienste des Geehrten:

Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft ernennt Herrn Professor Dr. rer. nat. Hans Berckhemer in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Geophysik und um die Gesellschaft zu ihrem Ehrenmitglied.

"Hans Berckhemer hat in herausragender Weise auf nationaler und internationaler Ebene als Seismologe und Gesteinsphysiker gewirkt und wesentliche Beiträge zur Erforschung der Lithosphäre und des Erdmantels geleistet. Durch seine Initiative wurde nicht nur der Bau von Seismometern für die Refraktionsseismik, sondern insbesondere die Breitband-seismologie sowie die Errichtung des Gräfenberg-Arrays und des Deutschen Regionalen Seismischen Breitband Netzes entscheidend gefördert. An der Einrichtung und an der wissenschaftlichen Betreuung des Seismologischen Zentralobservatoriums Gräfenberg war er maßgeblich beteiligt. Als Präsident der Internationalen Assoziation für Seismologie und Physik des Erdinnern hat er wesentlich zur internationalen Zusammen-arbeit von Geowissenschaftlern beigetragen." Frankfurt, den 19. März 2001."

Die Laudatio für Prof. Dr. Gerhard Müller wurde von Prof. Korn präsentiert. Die Urkunde erhält folgende Würdigung der Verdienste von Prof. Müller:

Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft ernennt Herrn Professor Dr. rer. nat. Gerhard Müller in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Geophysik und um die Gesellschaft zu ihrem Ehrenmitglied.

"Gerhard Müller hat als theoretisch und praktisch arbeitender Geophysiker und insbesondere als Seismologe entscheidende Forschungsbeiträge auf den Gebieten Geodynamik, Erdbeben-Herdprozesse und Aufbau des tiefen Erdinnern geleistet. Als akademischer Lehrer und Wissenschaftler hat er sein Fachwissen und die von ihm erarbeiteten Forschungsergebnisse stets vorbildlich und engagiert in brillanten Vorlesungen, auf nationalen und internationalen Tagungen und Veranstaltungen weitergegeben. Besondere Anerkennung verdient seine Leitung des Arbeitskreises "Numerische Methoden der Geophysik" des FKPE sowie die Durchführung der Neustadt-Seminare. Als engagierter Herausgeber des Journal of Geophysics und des Geophysical Journal International hat er Qualitätsstandards für die Veröffentlichung geophysikalischer Forschungsergebnisse und deren internationale Verbreitung gesetzt."

Frankfurt, den 19. März 2001.

In ihren kurzen Erwiderungen bedankten sich Dr. Maronde, Prof. Berckhemer und Prof. Müller bei der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft für diese Ehrungen.
 

Rolf Emmermann mit der Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Braunschweig ausgezeichnet

K.H. Glaßmeier, Braunschweig

Die Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig hat Herrn Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Rolf Emmermann, Vorstandssprecher des GeoForschungsZentrum in Potsdam, mit der Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber ausgezeichnet. Rolf Emmermann wurde für seine herausragenden Arbeiten zur Genese von Granit, des untermeerischen und kontinentalen Vulkanismus und der Erforschung der Erdkruste durch wissenschaftliche Bohrungen geehrt . Ihm ist es gelungen - so Ehrungskommission der TU Braunschweig - Geochemie, Petrologie, Lagerstättenkunde und Kenntnisse der Bohrtechnik auf höchstem Niveau innovativ und erfolgreich zu verbinden und so maßgeblich zu einer ganzheitlichen Untersuchung und Betrachtung von unterschiedlichen Granittypen weltweit beizutragen.

Rolf Emmermann, geboren 1940 in Wolfenbüttel, begann seine wissenschaftliche Laufbahn mit dem Studium der Geologie an der Technischen Hochschule Braunschweig im Jahre 1959. Nach dem Vordiplom, das er noch in Braunschweig ablegte, folgten Studienjahre in München und Frankfurt, wo er 1963 sein Diplom erhielt. Im Jahre 1967 wurde Rolf Emmermann an der Universität Karlsruhe promoviert und dort 1973 auch habilitiert. 1981 wurde Rolf Emmermann auf den Lehrstuhl für Mineralogie und Petrologie an der Universität Gießen berufen. Von 1986 bis 1998 war Herr Emmermann federführender Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms "Kontinentale Tiefbohrung" und von 1989 bis 1994 Wissenschaftlicher Direktor in der Projektleitung des KTB und verantwortlich für die wissenschaftlich-operative Gesamtdurchfüh-rung dieses ersten deutschen geowissen-schaftlichen Großforschungsprojektes. Seit 1992 ist Rolf Emmermann Wissenschaftlicher Vorstand des GeoForschungsZentrums, das sich unter seiner Leitung zu einem der international führenden GeoZentren entwickelt hat. Am 1. Januar 2001 übernahm Herr Emmermann auch die Präsidentschaft der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte.

Die Ehrenpromotionsurkunde wurde Herrn Emmermann am 12. Mai 2001 in Braunschweig im Rahmen eines Akademischen Festaktes im Beisein zahlreicher Geowissenschaftler aus allen teilen der Bundesrepublik überreicht. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft war durch ihren Vorsitzenden, Prof. Buttkus, vertreten.
 
 
 

DGG-Seminar "Ingenieur- und Umweltgeophysik"

R. Kirsch, Flintbeck

Das 7. DGG-Seminar "Ingenieur- und Umweltgeophysik" fand vom 9.-11. Mai in Neustadt/Weinstr. statt. Inhaltliche Schwerpunkte waren der Einsatz geophysikalischer Verfahren zur Erkundung der Grundwassersituation, zur Untersuchung von Deponien und Altlasten sowie für allgemeine ingenieurgeophysikalische und auch archäologische Fragestellungen. Es wurden folgende Vorträge vorgestellt:
 

Vorträge:

Bernhard Siemon:
Ergebnisse der Aeroelektromagnetik zur Grundwassererkundung im Raum Cuxhaven-Bremerhaven

Norbert Blindow & Jens Balke:
EMR-Messungen am Geestrücken südlich Cuxhaven zur Bestimmung der Grundwasseroberfläche

Steen Thomsen & Reinhard Kirsch:
Large-scale bordercrossing aquifer surveying by geophysical methods in theFlensburg-Tinglev area

Reinhard Kirsch & Hajnal Borús:
Abschätzung des Tongehalts von Grundwasserdeckschichten – ein Beitrag zum Grundwasserschutz

Helga Wiederhold:
Einfache 3-D Seismik zur Untersuchung der Raumlage von Schichten

Georg Walach:
Sanierungsbegleitende Geophysik an Laufkraftwerksdämmen, Erkenntnisse und Erfahrungen aus einem großtechnischen Langzeitexperiment

Georg K. Walach:
Geoelektrische Modell- und Feldversuche zum Problem der Dichtigkeit von Hochwasserdämmen am Alpenrhein

Johannes Hugenschmidt:
Georadar zur zerstörungsfreien Untersuchung von Verkehrsbauwerken

Guido Kneib:
Ableitung petrophysikalischer Untergrundparameter aus der Tunnelseismik

Susanne Lorra:
Schneller, besser und einfacher ?? - Angepaßte Gerätekonzepte für die Ingenieurgeophysik

Andreas Hördt & Bülent Tezkan:
Entwicklung einer interdisziplinären Methodik zur schnellen und kostengünstigen Bewertung von Altlasten im Rahmen des EU-Projektes NORISC

Erika Lück & Ute Spangenberg:
Leckageerkennung an Oberflächendeponieabdichtungen

Ruth Hoffmann & Peter Dietrich:
Tomographische Auswertung von geoelektrischen Salztracermessungen

M. Grinat, W. Leibold, J. Sauer, W. Südeküm & R. Ziekur:
Geoelektrisches Monitoring im Bereich einer Kerosinbelastung auf dem Flughafen Schwerin-Parchim

Schröer, N. Blindow, M.A. Lange & H.G. Jansen:
Gräben und Mauern in der Unterstadt von Troia (Westtürkei)

Joachim Sauer:
Gamma-Spektrometrie über Spalten und ein Vergleich von Boden- und Hubschraubermessungen

Gerhard Kurz, Emile Moise & Rüdiger Schulz:
Interpretation von untertägigen Elektromagnetik-Daten als Teil einer umfassenden geophysikalischen Erkundung

Gerhard Zacher & Frank Peter Bosch:
Gemeinsame LF und RMT Messungen zur flächenhaften Hohlraumerkundung

Reinhard Kirsch:
Oberflächennahe Geothermie – ein neues Arbeitsfeld für die Geophysik?
 

Poster:

E.Lück, M.Eisenreich, G. Schaak, L.Schrenk:
Einführung geophysikalischer Meßverfahren zur Ermittlung von Bodenkennwerten  in der KSG Agrargesellschaft mbH Kassow

Wolfgang Südekum, G. Brost, Joachim Sauer, Peter Worzyk Michael Grinat:
Eine programmierbare Hochstromquelle – mit 50 A von DC bis AC

Joachim Sauer:
In situ gammaspektrometrische Messungen in Nordwestdeutschland

F. Binot, G. Gabriel, M. Grinat, B. Siemon, H. Wiederhold, T. Wonik, P. Worzyk:
Geophysikalische Erkundung der Bremerhaven-Cuxhavener Rinne

Jeder Vortrag gab Anlass zu reichlicher Diskussion, die auf einer gemeinsamen Wanderung und anschließender Weinprobe fortgesetzt wurde. Ein DGG-Sonderband mit den Vortragszusammenfassungen ist in Arbeit, der Tagungsband vom letzten Seminar kann von mir zum Preis von 15,-- DM (zuzügl. Porto) angefordert werden (rkirsch@lanu.landsh.de).

Das nächste Seminar "Ingenieur- und Umweltgeophysik" wird in der Zeit 23.-25. Oktober 2002 wieder im Herz-Jesu Kloster in Neustadt/Weinstr. stattfinden. Neue Gesichter sind herzlich willkommen.