Heinrich-Hertz-Professur
der Universität Karlsruhe
für Prof. Dr. Emmermann
Dem
diesjährige Preisträger der Walter Kertz Medaille der Deutschen
Geophysikalischen Gesellschaft, Prof. Dr. Rolf Emmermann, wurde die
Heinrich-Hertz-Gastprofessur 2002 der Universität Karlsruhe verliehen. Diese
Professur wird jedes Jahr an eine herausragende Persönlichkeit übertragen, die
ihr Spezialwissen einem breiten Publikum weitervermitteln soll. Bisherige
Heinrich-Hertz-Gastprofessoren waren u.a. Prof. Roman Herzog (ehemaliger
Bundespräsident) oder Prof. Helmut Schlesinger (ehemaliger Präsident der Bundesbank).
Auf
Initiative von Prof. Karl Fuchs und Prof. Friedemann Wenzel wurde im Jahr der
Geowissenschaften 2002 die Heinrich-Hertz-Gastprofessur an den
Vorstandsvorsitzenden und Wissenschaftlichen Vorstand des GeoForschungsZentrums
Prof. Emmermann vergeben. Vor über 500 Zuhörern erhielt Prof. Emmermann von
Horst Marschall, Vorstandsmitglied der Baden-Württembergischen Bank AG und
Vorsitzender der Karlsruher Universitätsgesellschaft e.V., die Urkunde zur
Heinrich-Hertz-Gastprofessur. Anschließend skizzierte Prof. Emmermann in seinem
ersten Kolloquiumsvortrag mit dem Titel „Das neue Weltbild unserer alten Erde –
Geotechnologien zum Verständnis des Systems Erde“ ein modernes Bild unseres
Planeten. Im Juni und Juli hielt Prof. Emmermann insgesamt vier spannende
Kolloquien und Vorlesungen über Granite, Plumes und internationale Bohrprojekte.