Protokoll der
Mitgliederversammlung der DGG
am 07. März
2002 in Hannover
Der Präsident der DGG, Herr
Buttkus, begrüßt die Teilnehmer und
eröffnet die Mitgliederversammlung.
TOP 1 Feststellung der
fristgerechten Einberufung
und der Beschlussfähigkeit
Herr Buttkus stellt fest, dass
zur Mitgliederversammlung
fristgerecht eingeladen worden ist. Es nehmen mehr als 40 Mitglieder an
der
Versammlung teil. Die Beschlussfähigkeit ist damit satzungsgemäß
gegeben.
TOP 2 Genehmigung der Tagesordnung
Die vorgelegte Tagesordnung
wird Änderungen angenommen.
TOP 3 Genehmigung des
Protokolls
der Mitgliederversammlung vom 22. März 2001 in Frankfurt/M.
Zum Protokoll der
Mitgliederversammlung vom 22. März 2001 in
Frankfurt/M. wie es in den DGG-Mitteilungen Heft 3/2001 abgedruckt ist,
gibt es
keine Änderungswünsche und keine Einwände. Damit gilt dieses Protokoll
als
bestätigt und genehmigt.
TOP 4 Bericht des Präsidenten
-
Herr
Buttkus informiert die Versammlung, dass Prof. Dr. Horst Dürschner,
Hannover,
am 27.07.2001 und Prof. Dr. Gottfried Porstendörfer, Freiberg, am
05.11.2001
verstorben sind. Herr Buttkus zitiert aus den Nachrufen, die in den
DGG-Mitteilungen Nr. 4/2001 erschienen sind. Zum Gedenken an die
Verstorbenen
erheben sich die Mitglieder von den Plätzen. Nach einer Schweigeminute
dankt
Herr Buttkus für diese Ehrung.
-
In
seinem Bericht spricht Herr Buttkus dann zunächst die Einführung eines
DGG-Nachwuchspreises an, die seit einigen Jahren im Gespräch ist.
Seitens des
Komitees Ehrungen, bestehend aus den Herren Soffel, Fertig, Glassmeier
und
Buttkus, dem Vorsitzenden, wird empfohlen, den neu einzuführenden
Nachwuchspreis
der DGG als Karl-Zoeppritz-Preis
zu bezeichnen. Ziel
des Nachwuchspreises ist es, herausragende Leistungen junger
Wissenschaftler zu
würdigen. Eine obere Altersgrenze für die Preisträger wird mit 32
Jahren
vorgeschlagen. Herr Soffel als Vorsitzender des Komitees Ehrungen
begründete
die Namenswahl des Preises, die an einen Wissenschaftler erinnern soll,
der
bereits in jungen Jahren herausragende Leistungen erbrachte. Gerade
unter
diesem Aspekt ist der Name Karl Zoeppritz für die Preisbenennung
besonders
geeignet. Karl Zoeppritz war nach seinem Studium in München, Freiberg
und
Karlsruhe in Göttingen bei Wiechert als Assistent tätig. Er
beschäftigte sich
mit der Interpretation von Laufzeitkurven, der Reflexion und Refraktion
von
Raumwellen an Grenzflächen, zusammen mit Wiechert entwickelte er
Geschwindigkeitstiefenmodelle und berechnete auf-bauend auf diesen
Untersuchungen
Erdmodelle. Der Großteil seiner erfolgreichen Arbeiten, die er in nur
zwei
Jahren in Göttingen ausführen konnte, wurde nach seinem frühen Tod im
Jahre
1908 veröffentlicht. Der Vorschlag des Komitees zur Einführung und
Bezeichnung
des Nachwuchspreises sowie zur Altersgrenze wird von der
Mitgliederversammlung
einstimmig angenommen. Für die erste Verleihung des
Karl-Zoeppritz-Nachwuchs-preises zur Jahrestagung 2003 in Jena werden
Vorschläge an das Komitee Ehrungen erbeten. In Analogie zur
Altersgrenze für
den Nachwuchspreis wird künftig die Altersgrenze für die Auszeichnung
junger
Autoren für herausragende Vorträge und Poster bei den
DGG-Jahrestagungen auch
auf 32 Jahre festgelegt.
-
In
gewissen Zeitabständen wird sich in den DGG-Mitteilungen Herr Buttkus
als
Präsident der Gesellschaft künftig unter der Rubrik „Mitteilungen des
Präsidenten“
an die DGG-Mitglieder wenden und über aktuelle Fragen berichten.
Erstmalig wird
diese Rubrik in Heft 1/2002 erscheinen.
-
Mit
einer Eröffnungsshow am 17.01.2002 in der Berliner Urania wurde von der
Bundesforschungsministerin, Frau Bulmahn, der Startschuss für das Jahr
der
Geowissenschaften gegeben. Diese Eröffnungsshow war Teil der 5tägigen
Berliner
Auftaktveranstaltung für das Jahr der Geowissenschaften, die vom
16.-20.01.2002
in der Urania und im Europa-Center unter dem Thema „System Erde -
Erlebnistage
Geowissenschaften“ stattfand und mit der der Dialog zwischen den
Geowissenschaftlern und der Bevölkerung gesucht wurde. Die „Science
Street“ im
Europa-Center bot mit 20 Ständen den Bürgern von der Straße und
Schülergruppen
Gelegenheit, zu experimentieren, Messgeräte anzufassen, Forschung
selber zu
praktizieren. Vorträge und Filme waren in der Urania gut besucht und
wurden von
der Öffentlichkeit insgesamt gut angenommen. Im Geojahr 2002 wird es
drei
weitere Zentralveranstaltungen in Leipzig, Köln und Bremen geben zu den
Themen
Luft, Feuer, Wasser sowie zusätzlich 9 Großveranstaltungen und etwa
weitere 230
Regionalveranstaltungen, u. a. ein Tag der Schulen, für den ca. 700
Vorträge
angeboten werden. Die von den Schulen bevorzugten Vortragsthemen sind
„Entwicklung
der Erde“ und „Naturrisiken“. Der Veranstaltungskalender für das
gesamte
Geojahr ist im Internet unter www.planeterde.de
zu finden.
-
Hinsichtlich
der diesjährigen Jahrestagung, die seit dem Montag dieser Woche in den
Räumen
der Universität Hannover stattfindet, hebt Herr Buttkus einige Punkte
hervor,
die ihm besonders wichtig erscheinen:
·
Die
Tagung war mit 500 Teilnehmern bei etwa 900 Mitgliedern der
Gesellschaft gut besucht.
·
Erstmals
fand die Eröffnungsveranstaltung erst am Montag Nachmittag statt, um
einer
größeren Anzahl die Teilnahme zu ermöglichen. Anwesend waren etwa 250
Tagungsteilnehmer.
Das alte Rathaus Hannover bot mit seinem Festsaal einen würdigen
Rahmen.
Festredner war Bundeswirtschaftsminister - Dr. Werner Müller, der über
das
Thema: „Die Bedeutung innovativer Technologien für eine nachhaltige
Energie-
und Rohstoffpolitik“ sprach. Der Text seiner Rede wird ins Internet
gestellt
und soll in den DGG-Mitteilungen abgedruckt werden.
·
Trotz
des Journalistenseminars und der Pressekonferenz am Montag gab es
bisher kaum
eine Pressereaktion, es wurde jedoch in Aussicht gestellt, dass noch
etwas über
die DGG-Jahrestagung in der Lokalpresse erscheint. Soweit bekannt, gab
es
überregional bisher nur eine Rundfunkmeldung.
·
Die
öffentliche Abendveranstaltung am Mittwoch, dem 06.03.2002 mit dem
Thema
„Faszination Meeresforschung“ und dem Redner Dr. Kudraß, von der BGR
fand gute
Resonanz und auch eine positive Wertung durch den Vertreter des BMBF.
·
Das
DGG-Kolloquium am Mittwoch, dem 06.03.2002 war mit 50-70 Teilnehmern
gut
besucht und hat sich wie alljährlich bewährt. Die Qualität der Vorträge
war
sehr gut. Herr Buttkus verweist nochmals auf den hierzu erschienenen
Sonderband
der DGG-Mitteilungen.
·
Die
Podiumsdiskussion zum Thema „Die Geowissenschaften im Spannungsfeld
gesellschaftlicher Aufgaben“ unter der Leitung von Herrn Harjes,
Bochum, war
recht gut gelungen, obwohl nicht alle Aspekte zum Thema ausdiskutiert
werden
konnten.
·
Die
erstmals durchgeführte Schülerveranstaltung mit Schülerpräsentationen
und
Diskussionsrunde sowie anschließender Preisverleihung für die besten
ausgestellten Exponate war sehr gelungen. Herr Buttkus dankte Herrn
Grinat, der
für die Schülerveranstltung insgesamt verantwortlich zeichnete.
·
Wegen
geringer Meldungen wurden nur zwei Exkursionen durchgeführt und zwar
zum einen
die Exkursion „Zerstörungsfreie Materialkontrolle“ bei dem
Reifenhersteller
Continental sowie eine Exkursion in das Untertagebergwerk Gorleben.
Beide
Exkursionen wurden als interessant bewertet.
·
Beim
Rundgang des Vorstandes durch die Firmen- und Industrieausstellung
äußerten
sich die Aussteller sehr zufrieden. Die Lokation im Lichthof des
Universitätsgebäudes und die Verkürzung auf 3 Tage fanden volle
Zustimmung. Man
wünscht sich künftig mehr Studenten an den Ständen.
·
Insgesamt
ist der Verlauf der Jahrestagung als sehr positiv zu bewerten.
-
Herr
Buttkus berichtet über die nächsten Tagungsorte. Die nächste
Jahrestagung im
Jahre 2003 wird in Jena stattfinden. Die Örtlichkeiten werden bei der
Vorstandssitzung im Sommer 2002 in Augenschein genommen. Die
Jahrestagung im
Jahre 2004 wird in Berlin in den Räumen der TU stattfinden. Koordinator
ist
Herr Yaramanci. In seiner Sitzung am 05.03.2002 hier in Hannover hat
der
Vorstand beschlossen, das Angebot von Herrn Millahn anzunehmen und im
Jahr 2005
die DGG-Jahrestagung in Graz abzuhalten. Ein diesbezügliches Schreiben
wird
Herr Buttkus an Herrn Millahn richten.
-
In
der Zeit vom 01.-05. Oktober 2002 wird in Würzburg die gemeinsame
Tagung der Gesellschaften
der Festen Erde der Alfred-Wegner-Stiftung GEO 2002 unter dem Motto
„Planet
Erde: Vergangenheit, Entwicklung und Zukunft“ stattfinden. Die DGG ist
Mitveranstalter und beteiligt sich mit einem Symposium zum Thema
„Megacities,
Georisiken, Frühwarnsysteme,“ das von den Kollegen Wenzel (Karlsruhe)
und Dikau
(Bonn) organisiert und geleitet wird. Neben insgesamt rund 40 Symposien
werden
Plenarvorträge u.a. zu den Themen „Frühe Erde“, „Entstehung des
Lebens“, „Klima
und Leben“, „Geohazards/Georisiken“ (Jentzsch, Universität Jena)
„Wasser für
Morgen“, „Plumes/Superplumes“ (Chri-stensen, Universität Göttingen),
„Deep
Earth“, „Mineralische und Energieressourcen“ (Wellmer, BGR Hannover),
„Tiefseebohrungen“ (Thiede, AWI Bremerhaven), „Public Understanding of
Science“
(Wefer, Universität Bremen) gehalten. Wie die Themen der Plenarvorträge
bereits
verdeutlichen, zeichnet sich die GEO2002 durch das dort vorgesehene
breit
angelegte fachliche Spektrum aus.
-
Am
20.02.2002 fand in Hannover eine Präsidiumssitzung der AWS statt.
·
Ein
wichtiges Thema war dabei das Geojahr 2002, insbesondere die Umsetzung
der bisherigen
Erfahrung für die nachfolgenden Veranstaltungen.
·
Diskutiert
wurde die Aufnahme weiterer Trägergesellschaften in die AWS. Dabei geht
es um 5
Gesellschaften der Geographie mit etwa 26.000 Mitgliedern. Mit diesem
Zuwachs
an Mitgliedern würde die Einflussnahme der AWS in Politik und
Wirtschaft wachsen.
Zum anderen wäre über die Schulgeographen ein besserer Zugang zu
Schülern
gegeben. Trotz einer anfänglich kritischen Haltung bei einzelnen
Präsidiumsmitgliedern wird nach der Diskussion die Erwartung generell
begrüßt.
Ferner ging es um die Aufnahme weiterer Institutionen in die AWS,
nämlich AWI,
GFZ, BGR, Senckenbergmuseum, Geomar, Bundesanstalt für Kartographie.
Diese
Institutionen sind ausgesprochen worden; ihrerseits bestehen keine
Bedenken
gegen ihre Mitwirkung in der AWS.
·
In
diesem Zeitpunkt wurde für den 20./21. Oktober 2002 ein Workshop über
die zukünftigen
Arbeiten der AWS beschlossen. Ziel dabei ist unter anderem die
Erarbeitung
eines Positionspapiers, dem der Nutzen der AWS für die
Trägergesellschaften
herausgestellt wird.
·
Für die
nächste Vergabe des Heitfeldpreises der AWS wurde ein Kuratorium
eingerichtet,
dessen Vorsitz Herr Franke als Leiter des Kreises der Vorsitzenden der
Gesellschaft der festen Erde übernommen hat. Mitglieder sind die Herren
Soffel,
Wellmer, Altherr und von Königswald. Mit dem Heitfeldpreis können
Einzelleistungen oder ein Lebenswerk gewürdigt werden. Namensvorschläge
für
Preiskandidaten sind an Herrn Franke zu richten. Die nächste
Preisverleihung
soll während der GEO2002 in Würzburg stattfinden (nachträglich verlegt
zur Intergeo
Frankfurt/M. 16.-18.10.2002).
·
Seitens
der DFG ist an die AWS die Bitte gerichtet worden, die Tätigkeit des
Nationalkomitees
der IUGS und der IUGG zu koordinieren. Die DFG ist bereit, auch
weiterhin die
Landesbeiträge als auch Gelder für Auslandsdienstreisen zu Treffen der
Nationalkomitees zu zahlen.
·
In
der Zeit vom 16.-18.10.2002 wird die Intergeo in Frankfurt/M.
stattfinden. Es
handelt sich dabei um einen Fachkongress mit Messeausstellung mit ca.
260
Ausstellern. Die AWS wird sich mit bereits existierenden
Ausstellungsstücken
beteiligen. Erwartet werden 15.000 Besucher.
·
Seitens
der drei geologischen Nachbargesellschaften (Deutsche Geologische
Gesellschaft,
Geologische Vereinigung und Gesellschaft für Geowissenschaften) werden
zur Zeit
zusammen mit dem Berufsverband deutscher Geowissenschaftler (BDG)
Gespräche
über eine engere Kooperation unter einem gemeinsamen Dach geführt, das
auch für
andere Gesellschaften der festen Erde offen ist. Insbesondere wird die
gemeinsame Koordination von Tagungen und der Öffentlichkeitsarbeit
sowie eine
gemeinsame Zeitschrift (GMIT) und ein zentraler Mitgliederservice
angestrebt.
Seitens der DGG und der AW werden die weiteren Entwicklungen
beobachtet, um
eine Beteiligung zu einem späteren Zeitpunkt zu prüfen.
-
Die
mit Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. Protokoll der
Mitgliederversammlung
am 22.03.2001 in Frankfurt/M., TOP 11) begonnene Neustrukturierung in
der DGG
hat sich bisher i. a. gut bewährt. Die Zuarbeit für den Vorstand konnte
seitdem
auf mehr Schultern verteilt und verbessert werden. Die Darstellung der
DGG nach
außen, z.B. Internetdarstellung, Posterpräsentation etc. konnte
erweitert
werden. Herr Buttkus bewertet den seither eingeschlagenen Weg als gut
und
richtig und schlägt vor, die gegenwärtige Erprobungsphase weiterlaufen
zu
lassen. Hierbei wird sich zeigen, welche Komitees die DGG wirklich
benötigt.
-
Auf
50 Jahre Mitgliedschaft in der DGG blicken in diesem Jahr folgende
Mitglieder
zurück:
Prof. Dr. Hans Berckhemer,
Königstein
Prof. Dr. Georg Koopmann,
Hamburg
Prof. Dr. Klaus Strohbach,
Stuttgart
Dr.
Waldemar Zettel, Fallingbostel
Seit 40 Jahren
Mitglied in der DGG sind die Herren:
Dr. Manfred Koenig, Burgdorf
Prof. Dr.
Eberhard Raschke, Geesthacht
Herr Buttkus
dankt den Jubilaren
für ihre langjährige Treue zur DGG und wünscht Ihnen für die Zukunft
weiterhin
alles Gute.
Die seit geraumer Zeit
angespannte
Finanzsituation der AWS hat sich zwar in den letzten Jahren gebessert,
trotzdem
können von der AWS im Jahr lediglich Mittel in Höhe von 20.000 €
operativ
eingesetzt werden (vgl. auch Protokoll der Mitgliederversammlung am
22.03.2001
in Frankfurt/M., TOP 4; DGG-Mittlg. 3/2002). Für die Jahre 2001 und
2002 kann
insgesamt aufgrund der Konsolidierungsbemühungen eine Nullbilanz
erwartet werden.
Das Präsidium der AWS erwartet von den einzelnen Trägergesellschaften
Unterstützung
„in kind“ oder in Form finanzieller Zuwendungen. Im DGG-Vorstand wurde
diese
Problematik in der Vorstandssitzung am 05.03.2002 diskutiert. Dabei
bestand
Einigkeit, dass es dringend geboten ist, seitens der DGG gegenüber der
AWS und
den anderen Gesellschaften zu signalisieren, dass die DGG voll hinter
der AWS
steht und gewillt ist, diese finanziell zu unterstützen. Der
DGG-Vorstand
empfiehlt der Mitgliederversammlung, ab 2003 den Betrag von 2,- € pro
Jahr und
Mitglied an die AWS zu zahlen und dem entsprechend den
DGG-Jahresmitgliedsbeitrag zu erhöhen.
TOP 5 Bericht des Geschäftsführers
Herr Webers erläutert die
Arbeiten der Geschäftsstelle und ihre
Bedeutung für die DGG.
Die DGG-Geschäftsstelle im GFZ
Potsdam
erledigt den laufenden Schriftverkehr mit den DGG-Mitgliedern und bei
Anfragen,
die an die Gesellschaft gerichtet werden. Weiterhin gehören dazu die
immer
wiederkehrenden Kontakte zu Publikationsorganen und Verlagen von
Nachschlagewerken.
Die Geschäftsstelle ist oft der erste Anlaufpunkt für Anfragen an die
DGG und
vermittelt dann im Einzelnen den Kontakt zu Experten, übermittelt Rat
und gibt
Hinweise. Die Internetseite der DGG benennt die Geschäftsstelle als
ersten
Anlaufpunkt der Gesellschaft. Dieser Weg wird zunehmend genutzt. Dies
zeigt,
dass dabei nochmals wie wichtig die Präsenz der DGG im Internet ist.
Insgesamt werden vom
Geschäftsführer der
laufende Geschäftsbetrieb abgewickelt, sowie die Protokolle der
Vorstandssitzungen
und der Mitgliederversammlung angefertigt. Weiterhin werden
Informationen aus
der DGG zur Publikation in den DGG-Mitteilungen bereitgestellt.
TOP 6
Bericht des Schatzmeisters
|
Bargeld
und Bankkonten |
|
|
Barkasse |
173,46 DM |
|
HASPA |
56,920.05 DM |
|
Postbank |
38,672.49 DM |
|
Termingeld |
25,000.00 DM |
|
|
|
|
Rücklagen |
|
|
Wert
31.12.2001 |
41,862.51 DM |
|
|
|
|
Vermögen
31.12.2001 |
162,628.51 DM |
|
|
DGG
|
GJI |
Gesamt |
|
Vermögen 31.12.2000 |
118,323.23 DM |
64,834.62DM |
183,157.85 DM |
|
|
|
|
|
|
Einnahmen |
|
|
|
|
Mitgliedsbeiträge |
30,628.92 DM |
65,969.98 DM |
96,598.90 DM |
|
Zuwendungen |
8,055.03 DM |
|
8,055.03 DM |
|
Zinsen |
3,206.28 DM |
|
3,206.28 DM |
|
sonstige |
4,050.00 DM |
|
4,050.00 DM
|
|
Summe |
45,940.23
DM |
65,969.98 DM |
111,910.21
DM |
|
|
|
|
|
|
Arbeitskreise |
3,700.08 DM |
|
3,700.08 DM |
|
Mitteilungen/GJI |
30,000.00 DM |
80,047.98 DM |
110,047.98
DM |
|
Studenten |
5,210.66 DM |
|
5,210.66 DM |
|
sonstiges |
13,480.83 DM |
|
13,480.83 DM |
|
Summe |
52,391.57 DM |
80,047.98 DM |
132,439.55 DM |
|
|
|
|
|
|
Vermögen
2001 |
111,871.89 DM |
50,756.62 DM |
162,628.51 DM |
|
Bilanz
Vermögen DGG Kasse |
- 6,451.34 DM |
|
|
|
korrigiert um
den Zinsablauf bei den Wertpapieren (in den Rücklagen) |
- 1,772.93 DM |
|
|
|
Bilanz DGG
Kasse Einnahmen-Ausgaben |
- 8,224.27 DM |
|
|
|
Verbindlichkeit
RAS am 31.12.01 |
|
46,214.80 DM |
|
|
Stand
GJI Kasse 31.12.01 |
|
4,541.82 DM |
|
Die Jahresbilanz
der DGG
Kasse ist –6.451,34 DM. Dieser Betrag muss um die Wertsteigerung der
festgelegten
Rücklagen korrigiert werden (1.772,93 DM) und es ergibt sich eine
Mehrausgabe für das
Haushaltsjahr 2001 um
–8.224,27
DM. Diese Mehrausgabe ist noch durch den Kassenbestand der in den
Vorjahren
aufgebaut wurde, gedeckt, aber wird 2002 aufgebraucht sein.
Nach
Abzug der Verbindlichkeit gegenüber der RAS für den GJI Jahrgang 2002
ergibt
sich ein Kassenbestand in der GJI Kasse von 4.541,82 DM. Die RAS hat
für den
GJI Jahrgang zum ersten Mal die Preise in Euro genannt. Der
Kassenbestand wird
dafür genutzt, den RAS Verkaufspreis ein wenig zu senken.
Der
Haushaltsplan 2002
wird zum ersten Mal in Euro zugewiesen. Die geschätzten Einnahmen
beinhalten
neben den Mitgliedsbeiträgen bereits eingegangene Zuwendungen von über
7.000 €
und geschätzte Zinseinnahmen von 700 €.
Haushaltsplan 2002
|
||
|
Einnahmen
(geschätzt) |
|
|
|
Mitgliedsbeiträge |
17,985.00 € |
|
|
Zuwendungen |
7,150.00 €
|
|
|
Zinsen |
700.00 € |
|
|
Summe |
|
25,835.00
€ |
|
Ausgaben
(geschätzt) |
|
|
|
Mitteilungen |
15,000.00 € |
|
|
Arbeitskreise |
1,500.00 € |
|
|
Tagung HAN
2002 |
8,000.00 € |
|
|
Tagung
Geojahr 2002 |
1,500.00 € |
|
|
Weitere
Beiträge Geojahr 2002 |
3,500.00 € |
|
|
2,000.00 € |
|
|
|
Unterdeckung
FRA 2001 |
2,300.00 € |
|
|
Sonstiges |
4,700.00 € |
|
|
Summe |
|
38,500.00
€ |
|
Einnahmen - Ausgaben |
|
-12,665.00 € |
|
Kassenstand
Gesellschaftskasse Ende 2001 |
|
14,400.00
€ |
|
Geschätzter
Übertrag nach 2003 |
|
1,735.00 € |
Eine ungeplante
Ausgabe
ist die Deckung der Finanzierungslücke der Tagung in Frankfurt 2001 in
Höhe von
ca. 2,300 €. Der Vorstand hat
beschlossen sich finanziell bis zu einem maximalen Betrag von 5,000 €
an den
Aktivitäten des Geojahres 2002 zu beteiligen. Beide Umstände werden den
laufenden Kassenstand der Vorjahre stark abschmelzen lassen.
Dieser
Haushalt 2002 ist noch durch den Kas-
senbestand
gedeckt, aber die Haushalte der nächsten Jahre (Beteiligung an der AWS)
können
nur durch die Rücklagen und/oder eine Beitragserhöhung finanziert
werden. Der
Schatzmeister bringt deshalb in der Mitgliederversammlung den Antrag
ein, die
Mitgliedsbeiträge (ausgenommen der Status Junior) ab 2003 um 5 Euro zu
erhöhen,
um damit die geplanten Aktivitäten finanzieren zu können.
|
Mitgliedsstatus |
Mitgliedsbeitrag DGG |
||
|
1999-2001 |
2002 |
Ab 2003 (Antrag) |
|
|
Mitglieder |
50.00 DM |
€ 25.00 |
€
30.00 |
|
Junioren
(< 30 Jahre) |
20.00 DM |
€ 10.00 |
€
10.00 |
|
Senioren |
30.00 DM |
€ 15.00 |
€
20.00 |
|
Kooperative
Mitglieder |
50.00 DM |
€ 25.00 |
€
30.00 |
|
Ehrenmitglieder |
0.00 DM |
€
0.00 |
€
0.00 |
|
Doppelmitglieder |
30.00 DM |
€ 25.00 |
€ 20.00 |
|
Beitragsfreie
Mitglieder |
0.00 DM |
€ 0.00 |
€
0.00 |
TOP 7
Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Schatzmeisters
Am 31.01.2002 erfolgte in Köln
die Kassenprüfung durch Herrn
Fluche und Herrn Hanstein für den Zeitraum 01.01.2001 bis 31.12.2001.
Geprüft wurden Kontoauszüge und
Belege der Konten bei HASPA und
der Postbank, sowie Kassenbuch, Buchungsunterlagen, Buchführung,
Hauptabschlussübersicht, Anlagenverzeichnisse, Jahresabschluss und
Bilanz. Die
im Jahresbericht aufgeführten Geldbestände (Konten, Barkasse) stimmen
mit den
Salden überein. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Die Belege
konnten zugeordnet
werden, die Einnahmen und Ausgaben wurden ordnungsgemäß verbucht. Auch
hierbei
gab es keine Beanstandungen.
Die Kassenprüfer gaben
ergänzend die Hinweise:
Um die aktuellen Regeln des
Vereinsrechts zu berücksichtigen,
müssen folgende Punkte beachtet werden:
-
DGG-Tagungen
müssen als Zweckbetrieb im Jahr der Veranstaltung abgerechnet werden.
-
Die
Abrechnung muss im Rechenschaftsbericht des Kassenwartes erscheinen und
offengelegt werden.
-
Die
Abrechnung der Tagung muss von den Kassenprüfern kontrolliert werden.
Im Ergebnis beantragen die
Kassenprüfer in uneingeschränktem
Umfang die Entlastung des Schatzmeisters.
TOP 8 Bericht der deutschen
Herausgeber des GJI
In Vertretung von Herrn
Schmeling
berichtet Herr Korn. Bei den DGG-Herausgebern des GJI hat es keine
Veränderungen gegeben. Die DGG-Vertreter im Herausgeber-Board sind:
H.
Schmeling (Geodynamik)
K. Bahr (Elektromagnetik,
Geoelektrik)
G.
Bock (Seismologie)
M.
Korn (Seismologie)
H.-J. Kümpel (Fluidprozesse in
der Kruste)
H. Soffel (Magnetismus,
Gesteins-
und Paläeomagnetismus)
In den anderen Büros gab es
folgende Veränderungen:
Neu hinzugekommen sind
Cindy Ebinger, UK office
(Tectonics) und
C. G. Langerreis, EGS office
(Geomagnetismus)
Ausgeschieden ist:
A. Khan, UK office (Tectonics)
Als
Editorial Assistent ist Frau V. Dennis ausgeschieden.
Neue
Ansprechpartnerin in London ist: Frau Linda Marquesw (e-mail:
lindam@ras.org.uk).
Internationale
Position des GJI:
Der Impaktfaktor des Journals
für 2000
beträgt 1.54, mit nur geringer Änderung im Vergleich zu den letzten
Jahren.
Unter den Geophysik Zeitschriften (ohne Rev. Geophys.) liegt damit das
GJI an
5. Stelle hinter EPSL (2.88), GRL (2.71), JGR (2.68), PEPI (1.71), noch
vor
Tectonophysics (1.39). Der Impaktfaktor für 2000 ist das Verhältnis der
im Jahr
2000 zitierten Artikel aus 1998-1999 zur Gesamtzahl der in dieser Zeit
erschienenen
Artikel.
Statistik 2001:
|
Jahr |
1999 |
2000 |
2001 |
|
Eingegangene Manuskripte
(gesamte GJI) |
|
367 |
388 (+5%) |
|
Eingegangene Manuskripte
(bearb. von DGG Editoren) |
63 |
86 (+36%) |
107 (+24%) |
|
DGG-Manuskripte |
53 |
65 (+23%) |
56 (-14%) |
|
Angenommene DGG-Manuskripte |
37 |
44 (+19%) |
43 (-2%) |
|
Abgelehnte/zurückgezogene DGG-Manuskripte |
19 (=31%) |
20 (=31%) |
26 (=37%) |
|
Ablehnungsquote gesamtes GJI |
27% |
35% |
44% |
Scope: Das Journal steht inhaltlich
den Autoren aller
Fachrichtungen der Geophysik offen: Theoretische, numerische,
angewandte und
beobachtende Geophysik. Es werden originale wissenschaftliche Arbeiten,
Fast
Track papers, Research Notes, Letters und Buchbesprechungen
veröffentlicht
(siehe GJI-Web page auf der DGG-Seite). Dort besteht auch Online-Zugang
zu den
Artikeln, wenn man sich registriert hat.
Electronic publishing: Es ist
teilweise
möglich (z. Zt. nur nach Absprache mit London bzw. den einzelnen
DGG-Editoren),
Manuskripte elektronisch einzureichen.
Der Review Prozess: In der
Regel wird
jedes Manuskript von 2 Reviewers begutachtet. Wenn die geforderte
Überarbeitung
länger als ein halbes Jahr dauert, wird das Manuskript (nach vorheriger
Warnung) als zurückgezogen betrachtet.
Problematisch ist, dass z. Zt.
nur etwa
jeder zweite gefragte Reviewer einen Review übernimmt.
Herr Buttkus dankt dem
Herausgeber-Board
und den Reviewern für ihre einerseits mühevolle und zeitaufwändige,
andererseits aber sehr wichtige Arbeit.
TOP 9
Bericht der Redaktion der DGG-Mitteilungen
Anstelle der verhinderten Frau
Leonardi berichtet Herr Fulda. Im
Jahre 2001 erfolgte die Auslieferung der DGG-Mitteilungen turnusgemäß,
so dass
pro Quartal wie gewohnt ein Heft erschienen ist. Das erste Heft 2002
wird Ende
März versandt. Die Redaktion bittet wieder um die Einreichung
wissenschaftlicher
Beiträge, um auch den wissenschaftlichen Teil des Hefts weiterhin
gewährleisten
zu können. Nach drei Jahren als Herausgeberin der DGG-Mitteilungen
möchte Frau
Leonardi zum Ende des Jahres 2002 diese Tätigkeit beenden. Für sie wird
ein
Nachfolger gesucht.
Herr Buttkus dankt den
Herausgebern der
DGG Mitteilungen für ihr Engagement und bittet, dass sich Interessenten
für die
Nachfolge von Frau Leonardi an den Vorstand wenden.
TOP 10
Kurzberichte der Vorsitzenden/Sprecher der DGG-Komitees und
Arbeitskreise
AK Geothermie:
Herr Clauser hat ich
entschuldigt und
schriftlich mitgeteilt, dass im AK Geothermie ein vierköpfiger Beirat
für die
Durchführung und Gestaltung der Kolloquien gebildet worden ist. Das
nächst
Kolloquium wird am 3./4. Oktober 2002 in Neustadt/Weinstraße
stattfinden.
AK Numerische Seismologie:
Herr Scherbaum hat sich
entschuldigt und
mitgeteilt, dass der Kursus „Oberflächenwellen“ auf Ende 2002 bzw.
Anfang 2003
verschoben worden ist.
AK Umwelt- und
Ingenieurgeophysik:
Herr Kirsch hat schriftlich
mitgeteilt,
dass das nächste Seminar des AK wieder im in der Zeit 23.-25. Oktober
2002 in
Neustadt/Weinstraße stattfinden wird.
AK Elektromagnetische
Erkundung:
Herr Hördt informierte über das
19.
Kolloquium „elektromagnetische Tiefenforschung“, das vom 1.-5.10.2001
auf der
Burg Ludwigstein an der Werra stattfand und an dem 88 Wissenschaftler
teilgenommen
haben. Erstmalig wurde eine Zusammenlegung mit dem Bucha-Seminar für
hochauflösende Geoelektrik von Herrn Jacobs vorgenommen, die als sehr
befruchtend
empfunden wurde, da viele Gemeinsamkeiten bei theoretischen Ansätzen
und
Lösungsstrategien existieren. In einem zweijährigen Zyklus, soll in
Zukunft
wechselseitig das Bucha-Seminar in den geraden Jahren und das
EM-Kolloquium in
den ungeraden Jahren durchgeführt werden Das nächste Bucha-Seminar
findet vom
8.-10.10.2002 statt.
AK Geschichte der Geophysik:
Herr Schweitzer verweist auf
den
Vortragsblock zu dieser Thematik am heutigen Tage. Darüber hinaus wird
der
Arbeitskreis künftig die DGG-Homepage nutzen, um Beiträge zur
Geschichte der Geophysik
publik zu machen.
AK Angewandte Geophysik:
Herr Schuck verweist auf das
DGG-Kolloquium vom Vortag, für das dieser Arbeitskreis verantwortlich
zeichnet
und das in bewährter Qualität interessante Vorträge bot und gut besucht
war.
Zum AK Hydrogeophysik liegt
kein Bericht vor. Es wird der
Vorschlag erwogen, die AK Hydrogeophysik und Umwelt- und
Ingenieurgeophysik
zusammenzulegen.
Komitee Firmen:
Her Schuck berichtet über die
Erstellung
einer vorläufigen Liste von Geophysikfirmen in Deutschland, die bereits
einen
gewissen Überblick liefert. Sie soll vervollständigt werden und
DGG-Mitgliedern
als Nachschlagewerk über die in Deutschland tätigrn Geophysik Firmen
dienen.
Komitee Kooperationen:
Herr Ritter berichtet, dass
aufgrund der
Kontaktaufnahme zur EGS die DGG als wissenschaftliche Gesellschaft in
der EGS
aufgenommen wurde.
Zum Abschluss der
Kurzberichterstattung der Arbeitskreise und der
Komitees dankt Herr Buttkus allen Arbeitskreisen und Komitees für die
geleistete Arbeit inklusive der Unterstützung des Vorstandes. Er
fordert dazu
auf, im Sinne der in der Satzung formulierten Ziele der DGG das
Engagement
fortzusetzen und insbesondere die Jugendförderung verstärkt
einzubeziehen.
TOP 11
Aussprache einschließlich Anträge
a) zu TOP 4-6
In der Aussprache wird die
Entwicklung der AWS diskutiert. Seitdem
Herr Emmermann deren Präsident ist, hat sich vieles verbessert. Dies
betrifft
insbesondere das Bemühen um die Koordinierung der Geowissenschaften
sowie deren
Vertretung auf nationaler und internationaler Ebene. So liegt die
Organisation
zum Jahr der Geowissenschaften weitgehend in der Hand der AWS. Daneben
geht es
um die finanzielle Konsolidierung. Die DGG ist als Trägergesellschaft
der AWS
daran interessiert, diese positive Entwicklung in der AWS zu
unterstützen. Die
Diskussionsbeiträge machten deutlich, dass den DGG-Mitgliedern zu wenig
Informationen
über die AWS vorliegen, so dass Herr Junge einen Beitrag zu diesem
Thema für
die DGG-Mitteilungen anregte. Diskussionspunkte sind auch die
finanzielle
Unterstützung der AWS durch die Trägergesellschaften und der Vorschlag
des
DGG-Vorstandes an die Mitgliederversammlung, dafür ab 2003 pro Jahr und
Mitglied 2 € an die AWS zu zahlen und dafür den Jahresmitgliedsbeitrag
in der
DGG um 2 € zu erhöhen.
b) zu TOP 9
Die DGG-Mitteilungen stellen eine wichtige
Informationsquelle für die Mitglieder dar. Insofern vertritt der
Vorstand die
Meinung, nach Möglichkeit die Mitteilungen nicht nur über das Internet
bereitzustellen, sondern sie in der bisherigen Form weiterzuführen,
zumal zur
Zeit anderenfalls ein Teil der Mitglieder nicht ausreichend Zugang zu
den
Mitteilungen hätte. Für den Druck werden jährlich ca. 30 TDM aufgewandt.
Weiterhin wird über die
Sonderhefte der
DGG-Mitteilungen, deren Zugänglichkeit und Archivierung diskutiert. Es
erweist
sich als absolut notwendig, dass jeweils ein Exemplar der Sonderhefte
an das
Archiv in Leipzig gegeben wird, damit dort eine vollständige Sammlung
zur
Verfügung steht. Darüber hinaus soll eine jeweils aktuelle Liste der
Sonderhefte
an die Institute gegeben werden. Aus finanziellen Gründen können die
Sonderhefte nicht kostenlos an die Institute abgegeben werden, sondern
müssen
von ihnen gekauft werden.
c) zu TOP 10
Zu den Kurzberichten der
Komitees und der Arbeitskreise
gibt es keine Diskussion.
d) Anträge
Um das Verhältnis der Ausgaben
zu den
Einnahmen der DGG ausgeglichen beibehalten zu können, beantragte Herr
Pätzold
gemäß Vorstandsbeschluss vom 05.03.2002 ab 2003 eine Erhöhung der
DGG-Mitgliedsbeiträge um 5,- €. Ausgenommen hiervon sind die Junioren.
Er
begründet dies mit seinen Darlegungen im Kassenbericht und dem
voraussichtlichen Haushaltsansatz für 2003. In der Diskussion dazu wird
darauf
verwiesen, dass die Mitglieder seit einigen Jahren systematisch an eine
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge herangeführt wurden.
Aus dem Kreis der Mitglieder
wird
angemerkt, dass gemäß Vereinsrecht Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge
vorab bei
der Bekanntgabe der Tagsordnung für die Mitgliederversammlung mit
angekündigt
werden müssen.
Mit 3 Gegenstimmen und 12
Enthaltungen
wird dem Antrag auf Erhöhung des Jahresmitgliedbeitrages von 5,- €
(außer Junioren)
ab 2003 zugestimmt.
Dem Antrag, ab 2003 pro
Mitglied und Jahr
2,- € als Unterstützung an die AWS zu zahlen, wird mit 30 Ja-Stimmen,
15
Nein-Stimmen und 20 Enthaltungen zugestimmt.
Der Vorstand wird von der
Mitgliederversammlung
beauftragt, rechtlich zu prüfen, ob beide Beschlüsse im Sinne der
Satzung der
DGG und nach Vereinsrecht gültig sind.
Die Prüfung ergab inzwischen,
dass nach
geltendem Vereinsrecht beide Abstimmungen nicht gültig sind.
TOP 12 Entlastung des Vorstandes
Aus der Mitgliederversammlung heraus wird der
Antrag
gestellt, den Vorstand zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig
per Akklamation.
TOP 13
Wahlen (Geschäftsführer, 2 Beisitzer)
·
Der
Vorstand
schlägt Herrn Jacobs als Wahlleiter vor. Dem stimmte die
Mitgliederversammlung
per Akklamation zu.
Die Mitgliederversammlung
beschließt in
geheimer Abstimmung zwei Beisitzer zu wählen. Von 61 abgegebenen
gültigen
Stimmzetteln erhalten Herr Brink und Herr Kümpel je 40 Ja-Stimmen, Herr
Stoll
38 Ja-Stimmen. Damit sind die Herren Brink und Kümpel für die Dauer von
vier
Jahren als Beisitzer gewählt. Beide nehmen die Wahl an.
TOP 14
Bestätigung des neuen Vorstandes
Somit ergibt sich
folgende
Zusammensetzung des Vorstandes:
Geschäftsführender
Vorstand/Präsidium:
Präsident
Burkhard
Buttkus
Vizepräsident
Horst Rüter
designierter
Präsident
Gerhard Jentzsch
Schatzmeister
Martin Pätzold
Geschäftsführer
Wigor Webers
Beisitzer:
Michael
Korn
Sergei
Shapiro
Andreas
Hördt
Andreas
Schuck
Joachim
Ritter
Dirk
Gajewski
Johannes
Schweitzer
Hans-Joachim
Kümpel
Heinz-Jürgen
Brink
Studentenvertreter
Ulrich Lorang
Herr Buttkus dankt Herrn Jacobs
für die Wahlleitung. Er dankt den
beiden ausscheidenden Beisitzern, Herrn Hinzen und Herrn Villinger, für
die in
den zurückliegenden vier Jahren geleistete Mitarbeit im Vorstand zum
Wohle der
Gesellschaft und begrüßt die neuen Beisitzer, Herrn Brink und Herrn
Kümpel, die
er zugleich zur Vorstandssitzung am 08.03.2002 hier in Hannover zum
Ende der
Jahrestagung einlädt.
Hierzu
liegen keine Wortmeldungen vor.
Daraufhin
schließt Herr Buttkus die Mitgliederversammlung.
gez.
B. Buttkus
gez.
W. Webers
(Präsident)
(Geschäftsführer)